Wirtschaftlichkeit

Neben den ökologischen Vorteilen des Betreibens von hocheffizienten ASV Blockheizkraftwerken ist die wirtschaftliche Seite eine der spannendsten im gesamten Marktumfeld dezentraler Energieerzeugung. In passender Systemumgebung, d. h. bei konstanter jährlicher Wärmeabnahme und einem hohen Grad an Eigenstrombedarf, sind konkurrenzlos wirtschaftliche Kalkulationen und kurze Amortisationszeiten erzielbar.

Ertrag und Gewinn

Über den erzeugten und möglichst selbst genutzten Strom werden regelmäßige Erträge erwirtschaftet. Wichtig dabei ist, dass das BHKW auf hohe Laufzeiten im Jahr kommt. Der in das öffentliche Netz eingespeiste Überschuss-Strom wird vom regionalen Energieversorgungsunternehmen (EVU) bzw. Verteilungsnetzbetreiber (VNB) vergütet. Da der Hauptanteil des im Blockheizkraftwerk erzeugten Stroms im Objekt selbst verbraucht wird, kann der Betreiber sich die dadurch eingesparten Strombezugskosten gutschreiben.

Förderung durch das KWK-Gesetz 2016 (in den Leistungsklassen der Energiewerkstatt – BHKW)

Eine sichere, wirtschaftlich und ökologisch nach­haltige Versorgung mit Strom und Wärme ist entscheidend, um die Herausforderungen der Energiewende in Deutschland zu bewältigen. Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Bundesregierung hat einen kontinuierlichen Ausbau des KWK-Stromanteils auf 120 TWh bis 2025 als Ziel­marke definiert. Hierfür stehen den Nutzern hocheffizienter KWK-Technologie eine Reihe von Zuschüssen und Zulagen zur Verfügung, die im Folgenden vorgestellt werden.

Für jede erzeugte Kilowattstunde (kWh) Strom beträgt für Mini-BHKW 4,0 Cent KWK-Zuschlag. Dieser Zuschlag wird für die Dauer von 60.000 Vollbenutzungsstunden (VBh) (z.B. 10 Jahre bei 6.000 VBh pro Jahr) ausgezahlt. Die Zulage für den eingespeisten Strom beträgt 8,0 Cent pro kWh. Dieser Zuschlag wird auch für 60.000 VBh -gerechnet ab dem Zeitpunkt der Aufnahme des Dauerbetriebs – vom Netzbetreiber gezahlt.

Neben dem KWK-Zuschlag erhält der Betreiber des Blockheizkraftwerks noch weitere Zuschläge für jede eingespeiste Kilowattstunde Strom. Da wäre zum einem die Einspeisevergütung in Höhe von ca. 3 pro kWh Cent (Stand 1. Quartal 2017). Dabei handelt es sich um den durchschnittlichen Preis des Baseload-Stroms an der Leipziger Strombörse. Dieser Wert wird jedes Quartal neu festgelegt. Des Weiteren erhält der Betreiber eine Vergütung für vermiedene Netznutzungsentgelte. Diese zahlt der örtliche Energieversorger an den Blockheizkraftwerk-Betreiber und daher gibt es auch keinen festgeschriebenen Betrag. Üblich sind zwischen 0,4 und 1,5 Cent.

Über weitere wirtschaftliche Vorteile wie z.B. die Rückerstattung der Mineralölsteuer des eingesetzten Gases beraten wir Sie gern.

Brennstoff:
Jahreswärmebedarf:

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